Der tragische Tod des Amerikaners George Floyd bewegt seit Wochen die Schlagzeilen der Welt, doch auch bei dieser Geschichte gibt es eine Kehrseite der Medaille. Die Weste von George Floyd war schon lange nicht mehr weiss. Bewaffnete Raubüberfälle und Drogendelikte wechselten sich seit mehr als 20 Jahren in regelmässiger Reihenfolge ab. Messerstechereien, Schiessereien und Bandenkriege gehören zum Alltag in amerikanischen Grossstädten.

So steht der Schutz des eigenen Lebens für jeden Polizisten an erster Stelle. Aber auch diese Tatsache rechtfertigt in keiner Weise die brutale Vorgehensweise der Polizei. Doch befassen wir uns mit den Fakten: Laut Statistik sitzen mehr dunkelhäutige Amerikaner im Gefängnis und verüben deutlich mehr Straftaten als Weisse. So kam es in den Jahren 2012 bis 2015 in den USA zu 540 360 strafbaren Übergriffen von Schwarzen auf Weisse. Demgegenüber stehen «nur» 91 470 tätliche Angriffe von Weissen auf Schwarze. Das alles vor dem Hintergrund, dass der Anteil an Schwarzen in den USA bei nur 13 Prozent liegt.

So leiden in den USA Weisse deutlich mehr unter schwarzer Gewalt als umgekehrt. All dies steht aber nirgends in den Schlagzeilen der Weltpresse. Polizeigewalt ist völlig inakzeptabel und der Nachholbedarf der USA in Sachen Rassismus ist gross. Doch was soll der übertriebene Aktionismus und der vorauseilende Gehorsam hier bei uns in der Schweiz? Dass wegen eines Verbrechens in den USA jetzt in der Schweiz Tausende Menschen demonstrieren, ist einfach nur dumm. Diese Gutmenschen setzen durch ihr Handeln Menschenleben und das wirtschaftliche Überleben vieler Personen fahrlässig aufs Spiel.

Was nicht weiter verwundert, da wohl viele dieser Demonstranten meist keine wirtschaftlichen Einbussen während des Lockdowns spürten, weil sie bereits jetzt in irgendeiner Form vom Geld des Steuerzahlers leben. Nun werden sogar auf Druck weniger Leute Produkte aus dem Sortiment entfernt sowie Logos verändert und Namensänderungen vorgenommen.

Das ändert aber gar nichts an den sozialen Problemen der Welt. Dass nun auch noch verwöhnte und wohlstandsdeformierte Sozialisten das General-Sutter-Denkmal in Rünenberg verschandelt haben, passt zur heutigen Darstellung von Meinungsfreiheit, ohne jeglichen Anstand und Wahrung von Privateigentum und Besitzverhältnissen.

Es ist sehr einfach, aus heutiger Sicht, mit heutigem Wissen und vollem Bauch, die Geschichte von Pionier Sutter anzuprangern und es ist nichts Neues, dass im Leben von General Sutter nicht alles vorbildlich ablief. Doch dass er durch sein Handeln etlichen Leuten zu mehr Wohlstand und besseren Lebensbedingungen verholfen hat, wird nicht thematisiert. General Sutter gehört zu Rünenberg. Ich bin überzeugt, dass die Einwohner von Rünenberg zu ihrer Geschichte stehen. Zu welcher auch ein Teil des Lebens von General Sutter gehört. In guten wie in schlechten Zeiten!